Spenden-Tafel

 

 

Stiftung für Medienvielfalt

 

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Privatpersonen
A.B. aus Kaiseraugst
Anne-Käthi Wildberger
Armin Vogt aus Basel
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Atelier Gillmann + Co GmbH
B.A. aus Basel
B.K. & B.K.
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Beat Lehmann aus Basel
C. Speitel
C.M. & A.M.
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D.D. aus Basel
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L.B. aus Basel
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M.G.
M.M aus Basel
Marianne Mattmüller
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P. Jaccoud
P.S. aus Basel
Regula Rappo-Raz aus Basel
S. Kubli Fürst
S. Scherrer & Benedikt Marzahn
S. Strub aus Basel
S.J. & M.J. aus Therwil
Susanne Wyttenbach
V.S. aus Gattikon

 

Sowie zahlreiche weitere
anonyme Spenderinnen und Spender

 

Autor Peter Buwalda mit Katrin Eckert, Foto: zVg

ProgrammZeitung 4/2015, S. 17

Angekommen und angenommen

Verena Stössinger

Das Literaturhaus Basel wird 15 Jahre alt – und feiert.

Nein, ein ‹Haus› war es nie – obwohl es so gedacht war. Ein Haus, das die Literatur sichtbar und unübersehbar machen sollte, ein Ort für Schreibende, Lesende, Büchermacherinnen, Literaturwissenschaftler, Übersetzerinnen und Kritiker, wo gefragt und zugehört wird, angeregt, vertieft und an Texten gefeilt. Die Literaturgruppe Basel, die sich 1997 um Matthyas Jenny und Martin R. Dean konstituierte (ich kam zur Leitung dann noch dazu), sah das in der «Suppenschüssel zwischen Jura, Schwarzwald und Vogesen», wie J.P. Hebel die Region genannt hat, als eine Notwendigkeit.
Der Gegenwind war kalt. Und zwar überregional. «Wer das bezahlen und wer vor allem dort endlich gute Literatur made in Basel produzieren soll – Heaven may know it!», höhnte die WoZ, und die BaZ wähnte «eine Guerilla-Organisation im Einsatz»; aber die Christoph Merian-Stiftung sah das zum Glück anders. Sie nahm Realisierung und Finanzierung erstmal in die Hand. Leider an den Schreibenden vorbei, was vermutlich aber die einzige Möglichkeit war, die umstrittene Idee tatsächlich umzusetzen.

Verzahnte Angebote.

Es ist gut, an diesen Anfang zu denken, um zu schätzen, was es heute gibt. Das Literaturhaus wurde am 7. April 2000 eröffnet – es war kein Haus, wie gesagt, sondern ein schön möblierter kleiner Saal im Unternehmen Mitte, im 3. Stock, bespielt von Intendantin Margrit Manz. Danach eine Weile ein Ort ohne eigene Bühne, bloss mit Büroadresse, und schliesslich der ehemalige Druckereikeller an der Barfüssergasse, seit Oktober 2008 unter der Leitung von Katrin Eckert.
Matthyas Jenny, die Feuerseele, baute inzwischen das Internationale Literaturfestival – eine weitere Initiative der Literaturgruppe Basel – vom beschaulichen Schützenmattpark-Format auf ehrgeizige Messe Basel-
Grösse aus und initiierte den Schweizer Buchpreis; ohne ihn und seinen zähen Eifer wäre auch das blosse Idee geblieben. 2007 aber gab er aus persönlichen Gründen alles ab; Egon Ammann übernahm die Buch Basel, war entsetzt über deren selbstausbeuterische Organisationsstruktur und vermutlich froh, als er sie an Katrin Eckert weiterreichen konnte.
Sie programmiert (seit 2010) und leitet nun (seit 2012) auch die Buch Basel, und zunehmend wird erkennbar, wie diese sich mit dem Jahresbetrieb im Literaturhaus verzahnt. Die Angebote ergänzen sich, und auch wenn noch nicht alles erreicht ist, was vielleicht erreicht werden kann, sieht die Zukunft gut aus, selbst die finanzielle (wieder). Das soll und muss gefeiert werden; das Fest mit Texten, Ansprachen und Musik steigt Mitte April.

Festtage 15 Jahre Literaturhaus: Fr 17. und Sa 18.4., u.a. mit Peter Bichsel, Klaus Merz, Arno Camenisch, Matto Kämpf und AutorInnen der Region Basel. www.literaturhaus-basel.ch



Highlights

Highlight 9/2014

Schlachtenlärm und Körper-Chips

Das Festival Treibstoff zeigt Projekte junger
Theaterschaffender.

Probenaufnahme zu ‹Die grosse Schlacht›,
Foto: zVg

Highlights

Highlight 9/2014

Neue Räume für neue Musik

Das Festival ‹ZeitRäume Basel› zum Verhältnis von Musik und Architektur.

Münsterplatz, Foto: Anna Katharina Scheidegger

Highlights

Highlight 9/2014

Grazile und skurrile Wesen

Figurentheater-Spiele in Liestal
und Basel.

Michael Huber mit ‹Stivalino – der gestiefelte Kater›, Foto: Helmut Pogerth

Highlights

Highlight 7-8/2015

Ein Rückblick in die zeitgenössische Zukunft

Das Schaulager rückt die eigene Sammlung in den Fokus.

Andy Warhol, Maja (Maja Sacher-Stehlin), 1980, Foto: Martin P. Bühler

Highlights

Highlight 7-8/2015

Habe nun, ach ...

Am Goetheanum wird der ungekürzte ‹Faust› vorbereitet.

Faust, betrunkene Soldaten beim Oster-spaziergang, Foto: Michèle Melzer

Highlights

Eingetragener Titel

Highlight 7-8/2015

Wiederentdeckte Übergangszeit

Die Festtage Alte Musik Basel beleuchten die Zeit um 1740 bis 1780.

Streichquartett, 18. Jh., Österreich Foto: zVg

Highlights

Highlight 6/2015

Reiche Film-Ernte

Zoom feiert den jüngsten Jahrgang des Basler Filmschaffens.

Filmstill aus: El Tiempo Nublado, 2014

Highlights

Highlight 6/2015

Ein nostalgisch verpackter Aufbruch

Das Stimmen-Festival präsentiert Newcomer und Altstars.

Patti Smith, Foto: zVg

Highlights

Highlight 6/2015

Kulturfest der Enthinderung

Das Festival Wildwuchs macht Behinderungen des Lebens zum Thema.

Artificial Things, Foto: Chris Parkes

Highlights

Highlight 5/2015

Viel Platz zum
Schmökern und Chillen

Die Stadtbibliothek bietet
Genuss für Geist und Gaumen.

Animation Stadtbibliothek, Foto: zVg

Highlights

Highlight 5/2015

Ein Haus voller Götzenbilder

Die Basler Mission feiert und präsentiert im Museum der Kulturen ihre Bestände.

Sankofa-Vogel, Foto: Mission 21

Highlights

Highlight 5/2015

Mittagspause mit Musik

Vor 20 Jahren initiierte die CMS die Mittwoch-Mittag-Konzerte in der Elisabethenkirche.

Mimiko, Foto: Lucas Rössner

Highlights

Highlight 4/2015

Nicht-Gezeigte zeigen sich

Die 2. Basler Dokumentartage bieten Einblicke ins vielfältige Leben.

Samuel Koch, Foto: zVg

Highlights

Highlight 4/2015

Angekommen und angenommen

Das Literaturhaus Basel wird
15 Jahre alt – und feiert.

P. Buwalda & K. Eckert, Foto: zVg

Highlights

Highlight 4/2015

Basler Jazz-Szene in Festlaune

Das Jubiläum des Jazzfestivals
wird gefeiert.

Taksim-Trio, Foto: zVg

Highlights

Highlight 3/2015

Live, laut, lyrisch

Die Festivals ‹BScene› und ‹Between The Beats› rocken die Region.

Serafyn, Foto: zVg

Highlights

Highlight 3/2015

Geschenk und Gift

Eine Ausstellung zur
Kulturgeschichte des Opiums.

Arznei und Rauschdroge Schlafmohn,
Foto: MKB

Highlights

Highlight 3/2015

Karikaturen mit
Tiefgang

Das vielfältige Schaffen des
Schweizer Zeichners Peter Gut.

Peter Gut, ‹Untertanen›

Highlights

Highlight 2/2015

Vielfältiges Weltgeschehen

Das Cinema Querfeld bringt unter-schiedliche Kulturen zusammen.

Filmstill aus ‹Die Welt ist gross und
Rettung lauert überall›, 2008

Highlights

Highlight 2/2015

Dringliche Fragen

Die konzertante Theaterperformance ‹Princess & Terrorist›.

‹Princess & Terrorist›,
Foto: Lenore Bliever